Aus verschiedenen Gründen verwenden wir Cookies. Mit dem Besuch dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte unserer Datenschutz-Seite.

Annehmen und diesen Hinweis schließen.




willkommen


Die Geschichte (Kurzform)



Der Umgang mit öffentlichen Mitteln. Nicht alles liegt in besten Händen.

Auf dieser Seite können Sie in Kurzform den Fall "Bad Breisig, Waldstraße" nachlesen. Für einen tieferen Einstieg, bieten sich zusätzlich die weiteren Detail-Seiten an.

Was ist passiert?

Was passiert ist, ist leider nicht SAT.1- oder RTL-reif, denn es fehlt die nötige Mischung aus "Sex and Crime". Aber trotzdem ist der Fall lesenswert, denn die Verwaltung Bad Breisigs spendierte einige, wenn nicht gar zigtausend Euro aus der Stadtkasse, nach für uns nicht nachvollziehbaren Spielregeln.

Also mal ganz von vorne. Nicht unbedingt positiv wirkt es sich für so manchen Häuslebauer aus, wenn sich sein Grundstück in einer Außenkurve befindet, da dort alle paar Jahre mal ein Auto aus der Kurve driftet. Denn besonders junge, pubertäre Autofahrer haben Probleme mit der Berechnung des "Haftreibungskoeffizienten". Und der Grundstücksbesitzer? Er muss mehrmals den Gartenzaun reparieren und seine Gartenzwerge immer wieder neu zusammenflicken. Das kostet den einen oder anderen Euro.

Da schielt so mancher Häuslebauer zum Staat, er möge mit seinen Geldern und Möglichkeiten helfen. Und der Hilfesuchende, der hat da manchmal ganz rigide Vorstellungen. Bremsschwellen wünscht er sich, über die gesamte Straßenbreite, Kölner Teller, Berliner Kissen, möglichst sperrig und unangenehm für den Autofahrer.

Nun schauen wir uns zunächst mal die Verkehrssituation in der Waldstraße in Bad Breisig an. Die nachfolgende Skizze wurde nach einer offiziellen Anfrage bei der Polizeiinspektion (PI) Remagen erstellt (siehe auch https://fragdenstaat.de/a/16157).

Photo Placeholder

Jedes rote "X" auf dieser Skizze steht für einen Verkehrsunfall. Auf den ersten Blick, subjektiv betrachtet, erschreckend viele. Aber objektiv von Experten bewertet, eine ganz normale Angelegenheit. Die PI nennt dies, Zitat:

"Aus meiner Bewertung hebt sich die Unfall- und Verkehrssituation in der Waldstraße nicht von vergleichbar anderen Wohnstraßen ab."

Anders sähe es aus, wenn sich die Unfälle auf eine bestimmte Stelle konzentrieren würden, dann spräche man von einer "Unfallhäufungsstelle", die ein Einschreiten der öffentlichen Verwaltung erfordern würde. Beispielsweise, wie an der Einmündung Waldstraße/Augustenweg zu sehen ist. Aber selbst zwei "X" nebeneinander reichen bei Weitem nicht. Hierzu sagt die PI, Zitat:

"Die Waldstraße in Bad Breisig erfüllt an   k e i n e r   einzigen Stelle und zu   k e i n e m   hier noch dokumentiert-nachvollziehbarem Zeitraum Kriterien, die die Polizei bzw. die im Bereich der Verkehrsunfallbekämpfung zuständigen Stellen zu einer Überprüfung oder Tätigwerden verpflichten würde."


Schauen wir uns noch einmal die Skizze an.

Photo Placeholder

Im Jahre 2013 fordert ein Bürger (so ein ganz normaler) für den Bereich "Waldstraße/Einmündung Parkstraße" Bremsschwellen zur Verkehrsberuhigung (siehe grüne Markierung). Und was macht die Verbandsgemeinde-Verwaltung Bad Breisig - vollkommen richtig - sie lehnt das Begehren ab. Denn ein derartiger Eingriff in den Straßenverkehr läuft nun mal anders ab. Nicht wenn ein Bürger subjektiv sein Zuhause, sein Lebensumfeld sicherer gestalten möchte, werden Maßnahmen ergriffen. Nein, nur dann, wenn die Polizei objektiv, für jedermann nachvollziehbar, eine "Unfallhäufungsstelle" feststellt, bestimmen Fachleute, was zu tun ist.


Aber jetzt kommt's. Gleiches Bestreben eines weiterern Bürgers, etwas weiter talwärts (siehe blaue Markierung). Er beantragt, ebenfalls aus seiner subjektiven Sicht heraus, "Verkehrsberuhigung" vor seinem Haus. Jetzt mal ein Bürger, der den einen oder anderen CDU-Bundestags-Politiker kennt, mit ein, zwei lokalen Politgrößen sehr gut "bekannt" ist, und auch bei der Polizei scheint er sehr beliebt zu sein. In seinem Schreiben bittet er die Verwaltung (Zitat): ... die "Verkehrsteilnehmer zu langsamerem Fahren zu zwingen ...". Und was macht die Verwaltung dieses Mal, vollkommen unbegreiflicher Weise? Sie erfüllt ihm jeden auch noch so abwegigen Wunsch.

Sie installiert ihm, seiner Haustür zur Linken, eine "Bauminsel"

Photo Placeholder

und "Kölner Teller"

Photo Placeholder

und seiner Haustür zur Rechten, ein "Berliner Kissen".

Photo Placeholder

Und außerdem gibt es noch ein paar Kleinigkeiten als Zugabe.

Materialkosten, Montage und jahrelange Wartungsarbeiten, da fließen viele tausend Euro aus der Stadtkasse. Für diesen einen Anwohner eine Erfolgsgeschichte, für alle anderen, Schikane pur. Sie sind gezwungen, fortan das Haus des erfolgreichen Antragstellers in Schrittgeschwindigkeit zu passieren, Kirmes auf der Holperpiste inklusive.




Werbung:







besuchen sie auch www.fahrrad-gestohlen.de




     

Datenschutz    |    Impressum    |    Kontakt

Copyright © 2019 by EDV-BRAND GmbH, Bad Breisig
Webseitengestaltung: EDV-BRAND GmbH, Bad Breisig    |   S

Besucherzähler